Schützenverein Rodewald m.B. e.V.

 
 

Unsere Damenriege

Gründung der Damenriege:
1968 war es dann soweit.
Auf der Generalversammlung am 6. Januar 1968 stellte eine Damenriege kraft Unterschriftensammlung (mit mehr als 30 Damen welche sich als Mitglied eintragen lassen haben) den Antrag, in den Schützenverein aufgenommen zu werden.

Diesem Antrag wurde von der Versammlung mit:
- 30 Stimmen dafür
- 6 Stimmen dagegen
- und 2 Stimmenthaltungen,
mit dem Ausspruch:
„Gleiche Rechte - gleiche Pflichten" stattgegeben.

Aufgrund ihrer Bemühungen für die Damenriege, wurden Helga Riekenberg und Sieglinde Ebbecke als Beisitzerinnen in den Vorstand gewählt.

 


 

1993 = 25 Jahre Damenriege

25 Jahre DamenriegeBild vergrößern © Schützenverein Rodewald m.B.


 

Zweifellos hat der Beschluss vom 6. Januar 1968, das Vereinsleben außerordentlich belebt.

Im gleichen Jahr belebte unsere Damenriege den Ausmarsch, beim Bundesschützenfest in Rodewald o.B. durch ihre Uniformen (schwarze Röcke, weiße Blusen, grüne Krawatten und Hüte).

Unsere Damen waren Vorreiter hierbei und schon bald zogen die anderen Vereine nach.

Inzwischen haben unsere Damen im Verein m.B. eine Tradition, die nunmehr über
40 Jahre gewachsen ist.

1986 kamen zwei weitere Damen in den Vorstand.
Birgit Runge als Schriftführerin und
Helga Müller als Ihre Stellvertreterin.

2008 = 40 Jahre Damenriege

40 Jahre DamenriegeBild vergrößern © Schützenverein Rodewald m.B.

 


 2018 = 50 Jahre Damenriege

50 Jahre Damenabteilung
Schützenverein Rodewald m.B. 1968 - 2018

Was damals in einer reinen Männerdomäne noch fast unvorstellbar, hat heute eine feste Tradition im Schützenverein Rodewald m.B., eine eigene Damenabteilung. Damals von ihrem Vater angeregt eine Damenabteilung zu gründen, fand Helga Riekenberg in Sieglinde Ebbecke gleich eine Verbündete. Beide machten sich auf um mindestens 10 Damen zu finden welche sich per Unterschrift dazu bereit erklärten in den Schützenverein Rodewald m.B. einzutreten. Dies war nämlich die Forderung der Herren, die erfüllt werden musste bevor über die Aufnahme der Damen entschieden werden sollte. Von Teenies bis zur Großmutter, konnten die beiden viele für ihre Idee gewinnen. Doch es wehte ihnen auch ein harter, kalter Wind entgegen! Einige Frauen hatten Angst um ihre Männer, und einige Männer hatten Angst vor den „Flintenweibern“. Inzwischen war das Vorhaben der beiden auch zum Dorfgespräch geworden und einige Männer im Vorstand des Schützenvereins schmiedeten Pläne, wie sie die „Weiber“ ausbooten könnten. Die Frauen waren aber auch nicht untätig und legten ihre bescheidenen Ansprüche wie folgt vor: Sie verzichteten darauf, auf die große Königsscheibe zu schießen. Stattdessen sollte eine kleine nicht in Öl gemalte Scheibe, an einem separaten Abend ausgeschossen werden. Es sollte auch keine Ehrenpforte bei den Frauen aufgestellt werden und ihre kleine Scheibe sollte auch nicht draußen ans Haus angenagelt werden. Auf der Generalversammlung am 6. Januar 1968 im Gasthof „Wulkop`s Karl“ stellte dann eine Damenriege kraft Unterschriftensammlung (mit mehr als 30 Damen welche sich als Mitglied eintragen lassen haben) den Antrag, in den Schützenverein Rodewald m.B. aufgenommen zu werden. Diesem Antrag wurde dann von der Versammlung mit 30 Stimmen dafür, 6 Stimmen dagegen und 2 Stimmenthaltungen, mit dem Ausspruch: „Gleiche Rechte – gleiche Pflichten“ stattgegeben. Aufgrund ihrer Bemühungen um die Damenabteilung, wurden Helga Riekenberg und Sieglinde Ebbecke noch im gleichen Jahr, als Beisitzerinnen in den Vorstand gewählt. Die Damenabteilung war eröffnet, aber die nächsten Jahre waren nicht leicht für die Damen. Sie wurden von einigen Herren immer noch torpediert und ausgelacht, wenn sie Preise mit ihrer Mannschaft errungen und Runden mussten sie grundsätzlich aus eigener Tasche zahlen. Als dann aber eine Renovierung der Vereinsfahne anstand und sich der Kostenvoranschlag hierfür auf mehrere hunderte D-Mark belief, da kamen die Damen ins Spiel und zum Zug. Mit viel Fleiß und Mühe renovierten die Damen die Vereinsfahne und da die Herren damals ihre Anerkennung für die Leistung der Damen ja nicht so zeigen konnten, gab es nur den Spruch: „Na ja, denn sünd die Fruens doch tou wat nütze“. 1974 konnten Im Mai 1974 durften die Damen dann zum ersten Mal bei den Wettkämpfen des Schützenbundes Wilhelm Tell mitschießen und errangen von damals erst sechs teilnehmenden Damenmannschaften, gleich den ersten Platz. Im März 1975 wurden die Damen dann auch offiziell in den Schützenbund Wilhelm Tell aufgenommen und Helga Riekenberg wurde die erste Vertreterin der Damen im Vorstand des Schützenbundes. Anlässlich des nunmehr 50-jährigen Bestehens der Damenabteilung, trafen sich die Damen des Schützenvereins Rodewald m.B. am vergangenen Sonntag, um gemeinsam dieses Jubiläum zunächst Vereinsintern zu feiern. Der 1.Vorsitzende Jens Hertrampf begrüßte hierzu die anwesenden Damen und lies die 50 Jahre nochmals Revue passieren. Er berichtete das es damals wie heute, Höhen und Tiefen im Vereinsleben gab und man diese immer nur in der Gemeinschaft überwinden kann und auch weiterhin überwinden wird. Im Anschluss bedankte er sich mit einem Blumenstrauß bei den beiden Vorreitern Helga Riekenberg und Sieglinde Ebbecke und mit einer Rose bei allen anwesenden Damen, für ihre Vereinstreue und die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahrzehnten. Dabei betonte er nochmals, dass heute wie vor 50 Jahren das Vereinsleben mit und durch die Damen positiv sehr belebt wird. Bei Geschichten, Bildern und Vorträgen von damals bis heute, verbrachte man einen gemütlichen Nachmittag. Beim Schießen um den Jubiläums-Pokal der Damen, welcher parallel mit ausgeschossen wurde, sicherte Eleonore Meyer den ersten Platz, gefolgt von Sophia Hertrampf (Platz 2) und Heidrun Kartscher (Platz 3).

50 Jahre Damenabteilung

Sieben Gründungsmitglieder
(Sieben Gründungsmitglieder der Damenabteilung, bei der Jubiläumsfeier 2018)


 

 

 

 

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